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Wurster Langschlag 2018

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Am 25.08. war es wieder soweit und die zweite Regatta des Windsurfing-Club Wesermuende, der Wurster Langschlag, begann um 10:45 Uhr mit der Öffnung des Regattabüros.

Auch wie schon beim Wurster Slalom waren einige Gäste aus anderen Surfclubs da die, soviel darf verraten werden, keine Schlechte Figur auf dem Wasser gemacht haben.

Das kann auf jeden Fall Ansporn für zukünftige Gast-Racer sein, sich auch mal in 2019 die Regatten für Jedermann in Dorum-Neufeld anzuschauen.

Nach Einschreibung aller Teilnehmer musste der Himmel aber erst einmal seine Schleusen öffnen und es regnete so vor sich hin. Da anscheinend eine ausreichende Multitasking-Funktion bei Petrus am Samstag nicht vorhanden war (vielleicht hatte er am Freitag eine ordentliche Party geschmissen und nun war Katerstimmung) war kein Wind beim Regen dabei. So wurde der erste Start zunächst bis 12:45 Uhr verschoben und dann ging es langsam bei aufklarendem Wetter und auffrischendem Wind los mit den ersten Wettfahrten.

Zunächst noch überschaubar, steigerte sich der Wind Stück für Stück, so dass bei den letzten Wettfahrten sehr spannende Rennen mit einigen Überholmanövern bestaunt werden konnten. An der Spitze des Feldes fuhren zwei alte Bekannte ihr eigenes Rennen, nämlich Uwe-Sören Schmidt und Hans Dieter Wilshusen. Sie kamen dann bei den 4 Rennen auch abwechselnd als erster und zweiter ins Ziel.

Danach war eine größere Mischung an Zieldurchfahrten zu verzeichnen, da sich u.a. Manuela Buch, Rainer Frohböse und Björn Haacke auf den folgenden Rängen abwechselten.

Aber auch weiter hinten im Feld ging es zur Sache, da ja wieder in den Wertungsgruppen FUN, Sport und Damen gefahren und gefighted wurde.

Nach dem ersten Tag gingen also die beiden oben erwähnten auf einem geteilten 1ten Rang in die Pause.

Abends wurde dann noch gemeinsam mit der DLRG gegrillt und der Tag bei dem einen oder anderen Bierchen Revue passieren gelassen.

Am Sonntag war das Wetter zu Beginn sehr schön und auch deutlich wärmer als Samstag, Wind war aber leider keiner. Der war aber eigentlich vom Windfinder versprochen worden und sollte dann auch kommen, aber anders als erwünscht.

Nach einer kurzen Startverschiebung trotteten dann alle Mitstreiter mit ihrem Material los und es ging aufs Wasser….ja, es „ging“ aufs Wasser, denn es wurden die Segel und Boards quasi auf dem Wasser vor sich hergeschoben da mal gar kein Wind mehr war….Man konnte sich also mal draussen im stehtiefen Dorumer-Tief treffen und einen kleinen Schnack mit den Konkurrenten halten, da ans Losfahren zunächst nicht gedacht werden konnte…

Dann irgendwann kam aber doch das eine oder andere laue Lüftchen, so dass sich alle zum Start begaben. Dort dann die Hiobsbootschaft: “Der Wetterdienst warnt vor Unwettern mit Hagel und Sturmböen innerhalb der nächsten ¾ tel Stunde…“ berichtete Holger als Regattaleitung den Teilnehmern. Betretenes Schweigen… „Aber wir versuchen ein paar Läufe und wenn es absehbar wird, das uns was treffen könnte, geht es schnellstens an Land…“ war die weitere Ansage. Also gesagt getan und…Moment…waren das Schaumkronen die aus Richtung der Wesermuendung da auf uns zu kamen? Nee, kann nicht sein, Schaumkronen ohne Wind gibt es nicht…. Weit gefehlt, es gab Wind und zwar reichlich. Auf einmal ging es rund und Holger konnte auf dem Startboot Böen bis in die 22kn messen…und die Teilnehmer waren teilweise mit großen Slalomboards und Segel num 9,5qm, teilweise sogar mit Raceboards am Start. Na dann mal Prost und schon gings los….. Wenn am Samstag um Plätze gefighted wurde, wurde jetzt ums Überleben gekämpft und jeder, der „nur“ ein 8er Segel als Größtes dabei hatte, war damit mehr als gut bedient…Alle mit über neun waren zum Fluchen und am Gabelbaum festkrallen verdammt…aber auch das half nur bedingt.

So konnte der Lauf auch nur mit insges. 4 Zieleinfahrten beendet werden. Alle anderen waren an Land, wechselten Equipment oder mussten zugeben, dass 9,5qm bei 22kn keine Kombi ist, die viel Freude bereitet oder überhaupt zum „Um-die-Wette-Fahren“ geeignet ist.

Der Wind war leider nicht von langer Dauer und so war die nächste Wettfahrt schon bei eher abflauenden Bedingungen angeschossen worden und wurde bei noch flaueren beendet. Den dritten Durchgang konnten dann die Beteiligten nicht mehr genießen, da der Wind anfing seine Richtung zu wechseln und immer schwächer wurde. So musste der Durchgang abgebrochen werden und es ging, da wirklich sich gar kein Lüftchen mehr bewegte, zurück an Land.

Dort konnten sich dann die tapferen Teilnehmer über Kuchen und Kaffee her machen, während die Ergebnisse ausgewertet wurden.

Da Uwe-Sören Schmidt am Sonntag einmal erster und einmal zweiter wurde, ging der erste Platz in der Wertung Sport an ihn, mit 6,1 Pkt..

Auf den weiteren Plätzen folgten:     2. Hans Dieter Wilshusen       8,4 Pkt

                                 3. Björn Haacke               15,7 Pkt.

                                 4. Rainer Frohböse            17,0 Pkt.

                                 5. Kai Zobel                  26,0 Pkt.

                                 5. Joachim König              26,0 Pkt                     

 

 

In der FUN Wertung überzeugte dieses Jahr Raphael Sethmann, der als einziger in allen Läufen ins Ziel kam und nur erste und zweite Plätze einfuhr.

1. Raphael Sethmann          4,8 Pkt.

2. Holger Bensch            10,4 Pkt.

3. Paul Stich               13,0 Pkt.

4. Richard Sethmann         16,0 Pkt.

5. Sven Rausch              20,0 Pkt.

6. Hannes Krause            23,0 Pkt.


Die Damenwertung gewann Manuela Buch, die sich auch in der Sport-Wertung mit 20,0 Pkt. Auf einem guten 5. Platz noch vor dem Duo Zobel/König wiedergefunden hätte.

Den Jahressieg in der Klasse Sport sicherte sich durch 3 sehr gute Ergebnisse (bei einem weiteren Streicher) Rainer Frohböse vor Björn Haacke und Uwe-Sören Schmidt.

 

Alles in allem war es wieder eine gelungene Regatta die, wie immer, nur durch diejenigen möglich gemacht wird, die Zeit und Geld in die Hand nehmen um alles vorzubereiten, aufzubauen, Kuchen zu backen und so weiter und so weiter…

Ein besonderes Lob auch an unseren Präsidenten, der wieder sehr viel Zeit und Herzblut in das Gelingen der Regatta gesteckt hat.

Aber auch allen anderen Helfern und Helfershelfer, Kuchenspendern und Pokalbastelern, Zeltauf- und abbauern, Anhänger Ent- und Beladern und was es nicht alles zu tun gab, soll an dieser Stelle gedankt werden.

„Last, but not least“ soll der DLRG Dorum für ihre tolle Unterstützung wie auch unseren Sponsoren WSM-Funsport, dem Havenhostel und der Praxis Nijsen gedankt werden. Ohne euch würde es lange nicht so gut gehen und wir freuen uns auf eine weitere hoffentlich noch ganz langjährige Zusammenarbeit.

Das war es für 2018.

Seid 2019 am Wochenende nach Himmelfahrt auch mit dabei wenn es heißt: „Die erste mögliche Wettfahrt startet um 11:30 Uhr.“       

 

LGs

Euer Team vom WSC-W

 

 

Fun Regatta  erster  Tag      zweiter  Tag
Name Vorname Lauf 1 Lauf 2 Lauf 3 Lauf 4 Lauf 5 Lauf 6
               
Stich Paul 3 3 4 3 2 2
Sethmann Richard 2 4 3 4 3 5
Sven Rausch 5 5 5 5 3 2
Sethmann Raphael 0,7 0,7 2 2 0,7 0,7
Bensch Holger 4 2 0,7 0,7 3 5
Krause Hannes 6 6 6 6 3 2

 

Sport Regatta  erster  Tag      zweiter  Tag
Name Vorname Lauf 1 Lauf 2 Lauf 3 Lauf 4 Lauf 5 Lauf 6
               
Wilshusen Hans-Dieter 0,7 2 0,7 2 3 3
Haacke Björn 5 5 5 3 2 0,7
Reiner  Frohböse 3 3 3 4 4 4
Manuela Buch 4 4 4 5 4 4
Zobel Kai 6 6 6 6 4 4
Schmidt Uwe-Sören 2 0,7 2 0,7 0,7 2
König Joachim 6 6 6 6 4 4

 

Windsurfing-Club-Wesermünde | Vorstand@windsurfing-club-wesermuende.de